Pünktlich zur Mittagszeit schickte Wettfahrtsleiterin Tina Buch gemeinsam mit ihrem Team das Feld der 46 OK-Jollen auf die Bahn. Doch bereits nach rund 250 Metern fiel die Flagge „November“ – Abbruch der Wettfahrt. Die Bedingungen waren selbst für das Steinhuder Meer extrem anspruchsvoll: Winddreher von teils über 30 Grad machten eine faire Wettfahrt unmöglich.
Kurz darauf zog eine Regenfront mit Sturmböen um die 20 Knoten über das Revier. Sicherheit ging vor – Signal AP über Hotel bedeutete für alle Segler: zurück in den Hafen.
Am Nachmittag folgte der nächste Versuch. Doch diesmal waren einige Teilnehmer etwas zu ungeduldig, was zunächst in einem Allgemeinen Rückruf endete. Souverän verschärfte Tina daraufhin das Startverfahren mit der Black Flag. Doch nun spielte der Wind endgültig nicht mehr mit: erneute massive Dreher und rapide abnehmender Wind verhinderten auch den zweiten Anlauf.
So endete Tag 1 ohne gültige Wettfahrt – der Stimmung der OK-Segler tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Klasse zeigte einmal mehr ihren besonderen Zusammenhalt und ihre Gelassenheit auch unter schwierigen Bedingungen.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem dem hervorragenden Landteam unter der Leitung von Uwe Götsch. Zweimal am Tag wurden insgesamt 46 Boote geslippt und wieder an Land gebracht – eine starke organisatorische Leistung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Wir hoffen morgen auf etwas konstanteren Wind und faire Rennen auf dem Steinhuder Meer!
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