Gestern gegen 14:30 Uhr wurden wir Ăźber unsere Surfer alarmiert:
Eine Kielyacht war im Ostenmeer manÜvrierunfähig und trieb in das Naturschutzgebiet.
Nach Meldung an den Einsatzleiter âWasserâ wurde aufgrund der Wetterlage auch die Feuerwehr alarmiert.
Auch wir machten eine Besatzung und Rettungsboot einsatzklar.
đ¨ Der starke Westwind mit BĂśen bis 35 Knoten brachte zwar rund 5 cm mehr Wasser unterm Kiel, sorgte aber zugleich fĂźr kurze, steile Wellen bis zu einem Meter â typisch tĂźckisch fĂźr das Ostenmeer.
Der Havarist, eine Neptun 22, war mittlerweile vor dem GroĂenheidorner Aussichtsturm festgekommen.
Ein Kitesurfer unterstĂźtzte vorbildlich bei der Leinenverbindung, doch diese riss durch die Windlast erneut.
Da das Rigg bereits beschädigt war, konnte keine zusätzliche Krängung zum Freischleppen eingesetzt werden.
Unsere Lenzpumpe lief auf Hochtouren, das Wetter verschlechterte sich zunehmend.
Die Einsatzleitung entschied, die Bergung abzubrechen, die Personen sicher abzubergen und den zweiten Versuch bei ruhigerem Wetter in der kommenden Woche zu planen.
đ¨âđ Die Crew wurde fuĂläufig evakuiert und der Feuerwehr Ăźbergeben â alle wohlauf.
đ Danke an alle Beteiligten fĂźr das gute Zusammenspiel von Feuerwehr, Wettfahrtvereinigung und Surfern â einmal mehr zeigt sich, wie wichtig Teamarbeit und schnelle Entscheidungen auf dem Meer sind.
Also wunder Euch nicht, das in den nächsten Tagen eine Kielyacht im Ostenmeer hoch und trocken liegt.
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